Der Verein blattform umfasst eine Gruppe vorwiegend junger engagierter SalzbürgerInnen, die gerne über den eigenen Gartenrand hinaus blicken und sich der Verschönerung und Bereicherung der Stadt widmen.

Wir übernehmen Mitverantwortung für den öffentlichen Raum – nicht nur beim Garteln. Die blattform sieht sich als offene Gemeinschaft, die allen Gartel-Freudigen als Andockstelle dienen möchte.

Unsere Aktionen sind gut organisiert und wild verwuchert. Wir sind gemeinsam stark aber auch einzeln unterwegs. Nicht jede Saat geht auf, nicht alles kann geplant werden. Unser Helfer ist der Überraschungsfaktor.

Unsere Ziele

Durch gemeinsames Garteln in gemeinsamen Gärten wollen wir den Sinn für Gemeinschaft stärken. Wir betrachten die ganze Stadt als unseren Garten. Eine Stadt, die zwar mit viel Aufwand gehegt und gepflegt wird, dabei aber gleichzeitig vielfach verarmt und monoton gestaltet ist.

Unsere Tätigkeit soll die Vielfalt fördern, zum Nach- und Umdenken anregen und das Bedürfnis der Bevölkerung nach einer Stadt für Menschen jeglicher Lebenslage und Herkunft stärken. Der öffentliche Raum soll Ort der körperlichen und geistigen Begegnung und des gesellschaftlichen Austauschs sein.

Wir denken global und handeln lokal. Auch Klimaschutz, Artenvielfalt, erneuerbare Energie und gesunde Mobilität prägen unsere Handlungsweise.

Was wir vorhaben

Unsere Methode ist das Garteln. Dies kann in ausgewiesenen Gemeinschaftsgärten geschehen, aber auch überall sonst, wo genug Platz und Erde vorhanden ist, in Form von Guerilla Gardening.

Wir möchten die Menschen mit unseren Aktionen erfreuen und nicht verärgern, die Vielfalt unserer Gesellschaft soll sich in der bunten Zusammensetzung unserer Pflänzchen widerspiegeln. Garteln nach Lust und Laune, wo und wie es uns gefällt.

Wir setzen uns (und unsere Pflanzen) ein für Transformation in Raum und Köpfen.
Wir starten mit dem Garten!

Zur Zeit besteht die blattform aus Christine Brandstätter, Herwig Koller, Marion Mangeng, Bettina Neumayer, Gerd Pardeller, Christina Pürgy, Barbara Sieberth, Karin Steinbichler, Bernhard Winter und Doris Wlczek-Spanring.

Dank für Unterstützung unter anderen an Josef Reithofer (Stadtplanung), Susanne Tiefenbacher (Stadtteilverein Forum Andräviertel), Christian Mader (Oscorna-Dünger), Romy Sigl (Coworkingspace), Maria Wimmer (ABZ Itzling), Haydeé Jiménez (freiTräume), Alexander Gautsch (interact!multimedia) & Patrick Reindl (GardenGuard).